Wissenschaftliche Analyse

Wissenschaftliche Analyse und Kontrolle der praktischen Ergebnissen

von Dinah Rodrigues

„Angesichts der hervorragenden Ergebnisse bei den Teilnehmerinnen an meinen Kursen entschloss ich mich 1993 zur Durchführung einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit zu den Wirkungen der Yoga-Therapie auf den Hormonspiegel und die Symptome der Hormonsenkung wie Hitzewellen, Trockenheit der uro-genitalen Schleimhäute, emotionale Labilität, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Depression, Migräne, Unfruchtbarkeit, Haarausfall etc.

Zur Konrolle der Ergebnisse wurde bei den Teilnehmerinnen vor Beginn ein Östradiol-Test durchgeführt, der dann alle 4 Monate wiederholt wurde, und monatlich sollte ein Fragebogen zur Beurteilung der Intensität der Symtome ausgefüllt werden.

ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG
Die Untersuchung ergab sehr gute Resultate. Bei 100% der Teilnehmerinnen waren die Symtome nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis ohne Medikamente beseitigt, oder wenn sie noch irgend ein Symptom verspürten, so war seine Intensität nahe Null.

1 – HORMONSPIEGEL
Der Hormonspiegel verzeichnete im Durchschnitt einen Anstieg um 254% in 4 Monaten, bei einer Übungsdauer von 30 Minuten an 16 Tagen pro Monat.

2 – DER ALTERSFAKTOR
Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen lag bei 47 Jahren. Doch ist ein fortgeschritteneres Alter kein Hinderungsgrund: Bei einigen Teilnehmerinnen mit mehr als 70 Jahren konnten die Eierstöcke reaktiviert, der Östrogenspiegel erhöht und die Symptome beseitigt werden.

3 – EMOTIONALE SYMPTOME
Reizbarkeit, Neurasthenie, emotionale Labilität, Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, Stress und andere emotionale Symptome wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Depression waren nach 2 bis 3 Monaten Übungspraxis verschwunden. Bei 100% der Fälle verschwanden Prämenstruelles Syndrom (PMS), Migräne, Stress- und Paniksyndrom völlig oder verloren stark an Intensität. Die Hormonsenkung ist zweifellos ein wesentlicher Faktor bei der Verursachung dieser Symptome. Die Yoga-Therapie reaktiviert nicht nur die Hormonerzeugung, sondern fördert auch das emotionale Gleichgewicht und bietet so eine Lösung zur Beseitigung dieser Symptome.

4 – VERFRÜHTE MENOPAUSE
Auch bei jüngeren Frauen kann es zu Hormonproblemen kommen, wie etwa bei der verfrühten Menopause, die noch vor dem 30. Lebensjahr auftreten kann und Unfruchtbarkeit und psychologische Probleme bewirkt. Die Ursachen können verschieden sein, z. B. ein emotionaler Schock, exzessives Training, starkes Untergewicht etc.

Mit der Hormonellen Yoga-Therapie konnte bei diesen Fällen der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.

5 – PMS UND POLYZYSTISCHE EIERSTÖCKE.
Nicht nur Frauen über 40 haben Hormonprobleme – auch junge Frauen leiden unter den bekannten Symptomen des PMS.

Ein anderes, vor allem bei jungen Frauen häufig auftretendes Problem sind polyzystische Eierstöcke.
Nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis war das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.
Polyzystische Eierstöcke verursachen in der Regel Unfruchtbarkeit. Bei den Teilnehmerinnen an meiner Untersuchung führten 4 bis 6 Monate Übungspraxis bei 80% der Fälle zu der erwünschten Schwangerschaft.

6 – HAARAUSFALL, TROCKENE HAUT UND BRÜCHIGE FINGERNÄGEL.
Diese Symptome werden, wie die vorherigen, ebenfalls hauptsächlich durch die Hormonsenkung verursacht.

Das Praktizieren der Übungen stoppt den Haarausfall, im Fall der Haut und der Fingernägel ist jedoch eine zusätzliche Pflege nötig.“

Quelle: http://www.dinahrodrigues.com.br

Bevor Du Hormonpräparate nimmst, versuch es zuerst mit Hormon Yoga. Nur Dein Körper kennt die richtige Dosis.

*Million Women Study ist eine Beobachtungsstudie der britischen Gesundheitsbehörden, in der unter andrem Daten über Hormontherapie (HT), Krebshäufigkeit und Tumorsterblichkeit erhoben werden. Für Aufsehen sorgte die Analyse von Daten aus den Jahren 1996 bis 2001, in denen 1 084 110 Frauen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren untersucht worden waren. Die Hälfte von ihnen hatte Hormone eingenommen. Die Ergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen Hormonersatztherapie und Brustkrebsinzidenz hin.Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(6)

* Women`s Heallth initiative Die amerikanische Studie ist als Präventionsstudie angelegt. Von 16 608 postmenopausalen Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren (Durchschnitt: 63 Jahre) erhielten 8 506 Teilnehmerinnen Hormone, die andere Gruppe bekam Placebo. Im Juli 2002 wurde die WHI-Studie vorzeitig nach circa fünf Jahren abgebrochen (geplant waren 8,5 Jahre), denn sowohl das kardiovaskuläre (Häufigkeit der Herzinfarkte und Schlaganfälle) wie auch das Krebsrisiko waren bei Frauen unter Östrogen-Gestagen-Therapie erhöht. Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(6)

„Trotz der offensichtlichen Risiken für die Patientinnen, haben deutsche Ärzte innerhalb eines Jahres seitdem nur 13 Prozent weniger Kombinationspräparate (Östrogen-Gestagen) verschreiben, bemängelt Prof. Norbert Schmacke, Leiter des Fachbereichs Gesundheitsvorsorgeforschung an der Universität Bremen. Damit sind noch immer weit mehr als 3 Millionen Frauen einem offenen Feldversuch mit ungewissem Ausgang ausgesetzt!“ Quelle: vital 10/2007

Der SPIEGEL berichtete schon 2001 unter der Schlagzeile “Die grosse
Hormon-Blamage“ über die umstrittene Hormonersatztherapie (HET)
mit künstlichen Hormonen. In den USA und Grossbritannien mussten
die beiden grössten Hormonstudien vorzeitig abgebrochen, da sie
für die daran beteiligten Frauen gefährlich wurden: die Ergebnisse
zeigten, dass die Einnahme von synthetischen, körperfremden
Hormonen zu vermehrtem Auftreten von Brustkrebs, Thrombosen,
Herzinfarkt und Schlaganfällen führte.